
Unser Dorf kann!
Vier Ortsgemeinden, ein Ziel: die Lebensqualität für Jung und Alt zu erhalten und noch weiter zu verbessern. Möglich machen soll das ein Projekt, das auf die aktive Mitwirkung der Dorfbewohner setzt. Die IKK Südwest unterstützt die zukunftsweisende Initiative.
Mehr Bewegung und Begegnung, mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Beim Projekt „Start-up Kommune – Dorfschwärmer“ der Ortsgemeinden Kastel-Staadt, Taben-Rodt, Trassem und Waldweiler geht es um ein Thema, das besonders für den ländlichen Raum immer mehr an Bedeutung gewinnt: die Stärkung der Gemeinschaft und die Mobilisierung eigener Ressourcen für ein nachhaltig gesundes Zusammenleben. Hier gehen die vier zur Verbandsgemeinde Saarburg-Kell gehörenden Dörfer seit März 2025 mit gutem Beispiel voran – mit tatkräftiger Unterstützung der IKK Südwest.
Projektleiter Gesundheitsförderung Axel Clever zeigt sich begeistert vom Engagement der am Projekt beteiligten Kommunen und ihrer Bürger: „Unser erstes Zwischenfazit nach der mittlerweile abgeschlossenen Aktivierungsphase fällt durchweg positiv aus. Es ist schön zu sehen, wie hier alle an einem Strang ziehen und gemeinsam Zukunft gestaltet wird.“ Dies sei ein Paradebeispiel für die Strahlkraft des sogenannten Saarburger Modells, auf dem das Projekt fuße.
„Lösungen aus dem Dorf für das Dorf“
Von der neuen Dorf-App, die schnell und transparent zu Veranstaltungen und Mitmachmöglichkeiten vor Ort informiert, über die Gründung eines Fördervereins zur Daseins- und Gesundheitsvorsorge bis hin zu Neubauprojekten wie dem eines Multicourts – die Vielzahl von Maßnahmen, die bisher umgesetzt wurden, lässt den Gestaltungswillen der Dorfgemeinschaften, deren verstärkte Zusammenarbeit auch ein Projektziel ist, deutlich erkennen.
Projektträger ist das Lokale Bündnis für Familie mit Sitz in Saarburg. Dr. Anette Barth, Geschäftsführerin des Vereins: „Wir wollen zeigen, dass Dorfentwicklung nicht von oben verordnet werden muss, sondern von den Menschen vor Ort getragen werden kann. Hier entstehen Lösungen aus dem Dorf für das Dorf.“
Für Axel Clever steht fest: „Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Gemeinschaft, Geselligkeit, Freundschaft, ehrenamtliches Engagement – all das bereichert das Leben und steigert die Lebensqualität.“ Gerade dieser ganzheitliche Ansatz des kommunalen Projekts sei es, der die IKK Südwest zur Förderung bewogen habe.



