
Fit durch Herbst und Winter
Nicht mehr lange, dann beginnen die kälteren Jahreszeiten. Höchste Zeit, die eigenen Abwehrkräfte auf Vordermann zu bringen.
Spaziergänge durch buntes Herbstlaub, mit Gummistiefeln durch Pfützen hüpfen, leise Schneelandschaften – Herbst und Winter warten mit wunderbaren Momenten auf die ganze Familie. Unser Immunsystem läuft währenddessen auf Hochtouren – mit unseren Tipps bereiten Sie es optimal auf diese Zeit vor.
Ab in die Sonne
Solange es noch geht, heißt das Motto: Ab nach draußen und die Sonne genießen! Bewegung an der frischen Luft sorgt nicht nur nachgewiesenermaßen für gute Laune, sondern versorgt Ihren Körper auch mit einer ordentlichen Portion Vitamin D. Da es in den dunkleren Monaten leicht zu einer Mangelversorgung damit kommen kann, sollten Sie vielleicht über ein Nahrungsergänzungsmittel nachdenken. Am besten sprechen Sie darüber mit Ihrem Hausarzt.
Ganz wichtig: Auch wenn sich die Sonnenstrahlen nicht mehr so intensiv anfühlen wie im Hochsommer – nie den Sonnenschutz vergessen!
Es gibt kein schlechtes Wetter
Es gibt nur schlechte Kleidung. Zwar macht Kälte allein noch keine Erkältung – dazu gehören noch die entsprechenden Viren –, sie begünstigt Erkältungen aber. Deshalb gilt: Ziehen Sie sich wettergerecht an. Mit Übergangs-, Winter- oder Regenjacke sind Sie bestens ausgestattet, Mützen und Schirme perfektionieren Ihre Ausrüstung.
Und wenn Ihnen nach einem Tag in der Natur doch einmal kalt ist oder Sie durchnässt sind, dann zu Hause so schnell es geht aufwärmen – und raus aus den nassen Klamotten. Eine heiße Dusche oder ein heißes Bad wirken Wunder.
Vitamine & Co.
Zu einer optimalen Vorbereitung gehört auch: eine gesunde Ernährung. Die hilft nicht nur vorbeugend gegen allerlei Krankheiten, sondern kurbelt auch das Immunsystem an. Vitaminreich sollte sie sein, viel Obst und Gemüse plus hochwertige pflanzliche Öle und Fette enthalten, dafür aber wenig Salz und Zucker. Bonuspunkte gibt’s, wenn Sie auf regionale und saisonale Produkte setzen!
Dazu gehört aber auch: ausreichend trinken. Denn gerade, wenn es nicht mehr so warm ist wie im Sommer, haben viele Menschen weniger Durst. Die Folge: Sie trinken zu wenig. Rund 1,5 Liter sollten es mindestens sein, idealerweise Wasser oder ungesüßte Tees.
Sauber!
Im Alltag kommen unsere Hände mit vielen Gegenständen und Oberflächen in Berührung und nehmen dabei vor allem zwei Dinge mit: Viren und Bakterien. Von dort aus gelangen sie schnell ins Gesicht und damit zu den Schleimhäuten von Nase, Mund und Augen. Gerade in Herbst und Winter heißt es deshalb: regelmäßig die Hände waschen.
Alltagsgegenstände, die eine besonders hohe Bakterien- und Virendichte aufweisen, sind übrigens Geldscheine und -münzen, Einkaufswagen, Türklinken, Lichtschalter und – Ihr Handy! Darauf besonders achten. Und das Handy gern mal desinfizieren.
Einheizen, aber richtig
Mit dem Herbst beginnt die Heizungssaison – die leider trockene Raumluft mit sich bringt. Diese wiederum trocknet die Schleimhäute aus, was es Viren einfacher macht, in unsere Zellen einzudringen.
Für eine bessere Luftfeuchtigkeit (idealerweise liegt sie zwischen 40 und 60 Prozent) können Sie Luftbefeuchter nutzen. Sie sind im Handel meist kostengünstig erhältlich. Alternativ stellen Sie einfach kleine, mit Wasser gefüllte Schalen auf die Heizkörper.



